Genetic Screening
Paperback Duits 2010 9783631583739Samenvatting
Wie werden in Debatten um «Genectic Screening» die Programme und Normen begründet, auf denen das Verhältnis von Natur (Naturwissenschaften) sowie Gesellschaft und Kultur (Sozial- und Kulturwissenschaften) eigentlich beruht? Wie kann überhaupt ein Wissensmanagement die Komplexität der Wissensproduktion in der Genetik erklären und ihre technischen Anwendungsmöglichkeiten gesellschaftlich rückbinden und plausibilisieren? Wie lässt sich (und das setzt ein kompetenter Ethikdiskurs voraus) die methodische Erzeugung und Entwicklung (natur)wissenschaflichen Wissens in eine Sprache der Alltagskultur übersetzen, will man an der Idee einer Entscheidungskompetenz der Bürger über genetische Fragen festhalten? Gerade im Dialog naturwissenschaftlicher Wissensbestände, wie etwa die der Genetik mit anderen gesellschaftlichen Kernfeldern wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Kunst und Bildung werden die wechselseitigen Ansprüche kaum geklärt und die dünne Verstehenskompetenz macht einen kompetenten Dialog unmöglich. Wie soll da Verantwortung ausgehandelt werden? Ziel dieses Buches ist es, mehr Klarheit über die ethische Verantwortung der gesellschaftlichen Gesamtentwicklung zu erreichen.
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