Depression – eine Frage der Autonomie

Gender-, klassen- und rassismussensible Perspektiven auf das Phänomen Depression

Paperback Duits 2026 9783658520564
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Samenvatting

Das Buch untersucht Depression als gesellschaftlich verankerte Erfahrung und rückt ihre Verbindung zu sozialen Ungleichheiten in den Mittelpunkt. Auf Grundlage von 25 biografisch-narrativen Interviews werden vier idealtypische Formen depressiven Erlebens rekonstruiert, die entlang zentraler Ungleichheitsachsen – Klasse, Geschlecht und Race – verlaufen. Gezeigt wird, dass Depression nicht primär aus Überforderung durch Autonomie entsteht, wie es bekannte Lesarten nahelegen (etwa Alain Ehrenbergs Das erschöpfte Selbst), sondern aus strukturell begrenzten Möglichkeiten zur Selbstbestimmung.

Specificaties

ISBN13:9783658520564
Taal:Duits
Bindwijze:Paperback
Aantal pagina's:393
Uitgever:Springer Fachmedien Wiesbaden

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Inhoudsopgave

Einleitung.- Forschungsstand: Depression und Gesellschaft.- Methodisches Vorgehen.- Protypische Fallanalyse: Robert Leyh. Der expressiv-instrumentelle Depressionstypus.- Prototypische Fallanalyse: Semra Demir. Depressionstypus der weiblichen* Selbstaufopferung.- Prototypische Fallanalyse: Mara Kouadio. Depressionstypus des „internalisierten Rassismus.- Prototypische Fallanalyse: Emma Tham. Unterklassenspezifischer Depressionstypus der Abgehängten.- Typus 1: Der expressiv-instrumentelle Depressionstypus.- Typus 2: Der care-spezifische Depressionstypus der weiblichen* Selbstaufopferung.- Typus 3: Depressionstypus des „internalisierten Rassismus.- Typus 4: Unterklassenspezifischer Depressionstypus der Abgehängten.- Theoretische Diskussion der Forschungsergebnisse.- Fazit.

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